Wellnesswochenende in Tirol – in Kooperation mit dem „Alpenlovehotel“

Als Mensch vergisst man immer und immer wieder sich eine Auszeit zu gönnen. Sich selbst auch mal etwas Gutes zu tun, statt immer nur auf das Wohlbefinden anderer zu achten.

Deshalb habe ich mich entschlossen nach Tirol zu fahren und meinen erstes Wellnesswochenende zu erleben. Mir war klar, dass ich ein schönes Hotel haben wollte, dass alles hat was man eben so braucht. Von einem Pool bis hin zu diversen Spa Angeboten. Deshalb habe ich mich für das „Alpenlovehotel in Tirol“ entschieden.

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Medienüberfluss: Sollten wir Frauen Angst vor dem Joggen haben?

Medienüberfluss – Schlagzeilen wie „Joggerin vergewaltigt und erstochen im Maisfeld gefunden“ und viele andere Headlines, bekommt man fast tagtäglich über Nachrichten mit.

Für mich als Frau, ganz schlimm, denn ich gehöre zu denjenigen, die sich sehr gerne davon beeinflussen lassen. Letztes Jahr bin ich noch regelmäßig im Freien joggen gegangen, allerdings mit einem komischen Gefühl im Bauch, mit sehr viel Angst. Habe mich immer wieder umgedreht und nachgeschaut ob mir jemand folgt, total paranoid. Mittlerweile traue ich mich gar nicht mehr, habe wirklich eine Angst davor entwickelt. Und in der Dunkelheit sowieso.Read More

I´m back! – Meine persönliche Entwicklung in den letzten Monaten

Nach einer etwas längeren Inaktivität hier auf meinem Blog bin ich nun endlich wieder zurück, voller Ideen und mit besonders viel Energie.

Ich habe mich die letzten Wochen enorm auf mich selbst und auf einige Veränderungen in meinem Leben fixiert, die einfach im Mittelpunkt standen. Gaaaaaanz viel persönliche Entwicklung und besonders viele Gedankenschwünge generell über das Leben und meine Zukunft standen an.Read More

Mein 2016 – Rückblick mit Höhen und Tiefen

Auf das Jahr 2016 blicke ich mit einem tränenden und mit einem freudigen Auge zurück…

Ich bin kein Mensch der pessimistisch denkt, ich versuche so gut wie es geht immer positiv zu denken, da Negativität einen nie weiter bringt. Es stoppt einen nur unnötig im Leben. Deshalb habe ich auch in schwierigen Zeiten, versucht positiv zu denken, auch wenn es sehr oft wirklich schwer war.

Wie ihr wisst, schreibe ich über alles sehr offen und ehrlich. Klar, manche Themen vertiefe ich nicht zu arg, da sie einfach zu sehr mit meinem Privatleben zu tun haben. Und ich nicht meinen Blog zu einem Tagebuch gestalten möchte.

Jedenfalls, für mich war es dieses Jahr besonders positiv, dass ich zum ersten Mal wirklich voller Ehrgeiz meine bisherige beste Form erreicht habe. Ich glaube, ich habe mich noch nie in einem Sommer so wohl gefühlt wie dieses Jahr – auch wenn es sehr weit von einem perfekten definierten Body war. Aber ich war endlich mal zufrieden. Ich wusste was ich alles dafür tun muss und war einfach stolz, dass ich meine Diät durchgezogen habe.

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Form 2016

Was alles andere als schön war, war das ich mein Abitur, leider nicht geschafft habe. Ein Wunsch/Traum der für mich sehr groß war. Ich weiß, dass viele aus meiner Umgebung der Meinung sind, dass es alles daran lag, weil ich Instagram und meinen Kraftsport bevorzugt habe, aber das war alles andere als die Wahrheit. Das ich viel, sehr viel Zeit mit diesen Bereichen verbracht habe, ist nicht abzustreiten. Ganz klar – aber nur meine engsten Freunden haben mitbekommen was wirklich los war.

Was der genaue Grund für dieses „Versagen“ war, weiß ich nun erst seit 1 1/2 Wochen so richtig.

Bei mir ist Anfang 2015 eine Krankheit aufgetreten, die ich vermutlich nicht mehr wegbekomme. Ich hatte mich jedoch gegen eine medikamentöse Behandlung entschieden, da die Medikamente für ihre starken Nebenwirkungen bekannt sind. Mir ging es immer schlechter, die Krankheit machte sich immer stärker und häufiger bemerkbar. Meine Fehlzeiten wurden immer häufiger, für meine Mitschüler ein Zeichen für eine „Kein-Bock-Einstellung“. Für mich immer mehr eine Qual. Ich merkte immer mehr, dass ich mich viel weniger konzentrieren kann und es mir immer schwerer fiel, Lerninhalte aufzunehmen.

Dezember 2015, hatte ich mich dann doch für eine Medikamentöse Therapie entschieden, da es immer schlimmer wurde und ich Angst hatte das ich dann während meiner schriftlichen Prüfungen damit zu kämpfen habe. Um keine weiteren Fehltage zu haben, habe ich mich dazu entschieden die Medikamente in den Weihnachtsferien zu beginnen.

Ich lag fast den ganzen Tag nur noch im Bett war total müde und hatte starke Kopfschmerzen. Die einzigste Therapie die mir zusätzlich empfohlen wurde – der Sport. Während dem trainieren kann ich alles ausblenden und abschalten, da habe ich nie irgendwelche Schmerzen oder Anzeichen meiner Krankheit bemerkt.

Die Medikamente habe ich allerdings trotz richtiger Einstellung einfach nicht vertragen, ich habe zu dieser Zeit gar nicht mehr lernen können und wurde deshalb wieder auf andere Medikamente eingestellt.

Die Abi-Vorbereitungszeit stand an, alle Lernzusammenfassungen waren fertig, ich stellte täglich für einige Stunden mein Handy bei meiner Mama unter Verschluss um zu lernen, aber ich merkte, dass es irgendwie einfach nicht im Kopf bleibt. Ich redete mir ein, dass es nur an dem Druck liegt und während der Prüfung bestimmt einfach im Kopf auftaucht, denn schließlich bin ich zwei Jahre darauf vorbereitet worden.

Die Mathe Nachhilfe kam zu mir nach Hause, nach ein paar Minuten wusste ich schon nicht mehr wie die Aufgaben funktionierten… Ich wusste nicht was ich noch mehr tun könnte, um das alles in den Kopf zu bekommen. Ich hatte homoöpathische Tabletten bekommen, um die Konzentration zu fördern, aber es hatte einfach nichts gebracht.

Irgendwann bekam ich dann die Ergebnisse und diese waren so schlecht, für mich unerklärlich. Ich musste daraufhin in die mündliche Prüfung und hatte als Thema eine Lektüre auf die ich mich sehr gut vorbereitet hatte. Während dieser Prüfung ist mir immer mehr Wissen entfallen und kam mir plötzlich so weit entfernt vor. Prüfung durchgefallen – Ciao Abi! Für mich ist eine Welt zusammengebrochen, ich konnte und wollte nicht verstehen wie das möglich war. Ich war zwar noch nie eine Musterschülerin, gehörte jedoch aber auch nie zu den schlechtesten.

Während dieser Schulzeit, habe ich mich nie wirklich mit meiner Krankheit befassen können, aber im Dezember war es nun endlich so weit. Ich wurde in eine spezielle Klinik für zwei Wochen eingewiesen. Ich hatte jegliche Untersuchungen und Therapien, um dem ganzen endlich mal auf den Grund zu gehen.

Ich wurde ganze sieben Tage lang mit einigen Kabeln verbunden (siehe Bild) und durfte maximal eine halbe Stunde am Tag aus dem Zimmer, es war echt eine sehr schlimme Zeit für mich. Auch die Unwissenheit zu haben, bekomme ich nun eine schlimme Diagnose, was ist da genau los und einfach nichts genaues über sich zu wissen. 14 Tage später bekam ich endlich meine Diagnose und es kam auch raus, dass ich fast ein Jahr lang eine Erinnerungslücke habe. 2015 ist für mich eigentlich wie vergessen. Ich kann mich an Januar und Dezember 2015 erinnern, alles dazwischen ist für mich weg.

Klinik

Klinik

Nun habe ich endlich meine Diagnose und mir werden nun viele Dinge bewusst, so wie beispielsweise das mit dem Abitur. Für Menschen die nicht mitbekommen haben wie es mir wirklich ging, scheint das alles vielleicht nach Ausreden zu klingen, denn ich bin kein Mensch der das wirklich zeigt. Ich lasse es mir nie anmerken, wenn es mir mal nicht gut geht. Ich zeige mich trotzdem immer als glücklich und unbeschwert.

Durch den ganzen Weg mit der Krankheit und vielen anderen Tiefs in diesem Jahr, habe ich unglaublich viel dazu gelernt und besonders gemerkt wie wichtig es ist das Leben und die positiven Dinge wertzuschätzen. Ich habe so eine tolle Familie und Freunde hinter mir stehen. Ich hatte so viel Unterstützung zu diesen Zeiten und bin so unendlich dankbar. Denn auch das ist nichts selbstverständliches.

Ich fühle mich für 2017 auf jeden Fall bereit, da es einfach nur besser werden kann! 🙂

Nun aber auch zu den schönen Momenten und Zeiten in diesem Jahr:

Mein erstes richtiges Festival, gemeinsam mit einer meinen besten Freundinnen:

Sea You Sea You Sea You Sea You

Mein Italien Urlaub mit meiner Familie:

Italien

Italien Italien

Meine große Familie:

Familie

Familie

Familie

Familie Familie

Familie

Mein erster Urlaub mit meinen girls auf Mallorca:

Malle

Mallorca Mallorca

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An sich war es trotzdem ein sehr schönes Jahr – so vieler Emotionen und tollen Menschen die ich kennenlernen durfte. Ich bin unglaublich dankbar, auch in der Hinsicht wie sich das alles mit Instagram entwickelt hat.

Es kommt schon alles so, wie es kommen soll und ich bin glücklich darüber, wie es nun ist!

Bleibt positiv ihr lieben und ein frohes neues Jahr an Euch ♥

Eure Nao