Intermittent fasting – intermettierendes Fasten

Wie bereits angekündigt, wollte ich einen ausführlichen Beitrag zu „intermittent fasting“ kurz gesagt „IF“ schreiben, damit ihr genau wisst, wie das abläuft, wie ich mich hierbei ernähre und wie ich mich damit fühle.

So, also ich befinde mich ja nun in Woche 7 meiner Diät und es stehen bis zur Fibo noch weitere 5 Wochen an, in denen ich mit der niedrigen Kalorienmenge auskommen muss. Bisher läuft es eigentlich schon gut, komme größtenteils auch mit den Makros gut zurecht, da ich alles gut über den Tag verteile. Allerdings gibt es in letzter Zeit trotzdem nun so Tage an denen ich das Gefühl habe, dass mir das Essen einfach fehlt. Deshalb bin ich auf „IF“ gestoßen und erzähle euch nun kurz erst mal darüber was das ist und über meine ersten beide Tage damit

  • Was ist intermittent fasting/intermettierendes Fasten?

Also zu aller erst, darf man diese „Fast“-Methode nicht mit dem generellen fasten verwechseln, es bezeichnet einfach einen bestimmten Essrhytmus. Hierbei verzichtet man nicht auf bestimmte Lebensmittel, es handelt sich einfach nur um bestimmte Zeiten. Man nimmt in bestimmten Zeitabständen Nahrung zu sich.

 

  • Wie funktioniert das ?

Diese Fastmethode nennt man „Tägliche Fastenperioden“ und zwar läuft das so ab, dass man zwischen 4-8 Stunden essen „darf“. Natürlich nicht durchgehend. Man nimmt in dieser Zeit 2 Mahlzeiten und nach Bedarf noch 1 Snack zu sich. Nach dieser „Zeit“ nimmt man weder kalorienhaltige – Speisen noch Getränke zu sich. Viele die diese Methode durchführen verzichten hierbei zusätzlich auf Zucker und Weißmehl, um den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten. Ich allerdings, verzichte trotz Diät auf nichts. Weder auf Schokolade noch auf sonstige Lebensmittel auf die ich Lust habe. So lange sie in meinen Makros passen und meine Mahlzeiten nicht nur dadurch bestehen, ist das vollkommen in Ordnung. Ihr solltet allerdings schon darauf schauen, dass zu 80% eure Ernährung aus „gesunden“ Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten und besonders aus Ballaststoffreichen Lebensmitteln besteht.

! Man sollte Nahrungsergänzungsmittel erst nach der ersten Mahlzeit zu sich nehmen. Also Vitamine, Aminosäuren, Antioxidiantien etc.!

 

  • Aber was soll das überhaupt bringen?
  1. Ist diese Methode unfassbar gut für den Körper, da sie viele Risiken für altersbedingte Erkrankungen reduzieren
  2. Das Abnehmen fällt einem leichter
  3. Man beherrscht dadurch mehr Kontrolle über sein Essverhalten
  4. Dadurch hat man höhere Kalorienmengen zur Verfügung
  5. Der Körper lernt dadurch seinen Blutzucker zu regulieren
  6. Dadurch nimmt man mehr Flüssigkeit zu sich
  7. Senkt den Cholesterinspiegel

 

  • Mein erster Tag mit „IF“:

Zu aller erst muss ich zugeben, dass ich wirklich Angst vor diesem Versuch hatte. Da ich einfach ein absoluter „Frühstücksmensch“ bin, ich liebe das Frühstücken. Aber um mal wieder meinen Ehrgeiz zu reizen, wollte ich das einfach mal testen. Ich hatte mir den Abend vorher 120g gekochter Basmati Reis mit 270 g Suppengemüse und 4 Eiklar vorgerichtet. Das sollte nämlich in der Mittagspause mein Mittagessen sein. Ich wusste ich muss mich den Morgen über mit Flüssigkeitszufuhr zufrieden geben. Also hatte ich mir über 1l Kaffee mit Soja Milch light gerichtet und 1,5l Brennessel Tee. Kaffee hatte ich mir nur aus diesem Grund gerichtet, da es den Hunger etwas unterdrückt und ich ja genügend Koffein in mir habe, um auch konzentriert im Unterricht zu sein. Ich war erstaunlicherweise überhaupt nicht müde, was ich eigentlich wirklich jeden Tag in der Schule bin, ich war total wach. Ein Hungergefühl kam einige Male kurz auf, aber daraufhin habe ich mir einfach einen Kaugummi in den Mund gesteckt und meine Getränke leer getrunken. 12.50 Uhr, also genau 6 Stunden nach dem Aufstehen gab es meine erste Mahlzeit. Ich war sowas von satt nach dieser Portion! Um 16.00 Uhr gab es meine 2. Mahlzeit – mein Snack – der aus einem Pancake Kuchen mit Erdbeeren (siehe Rezept) bestand. Ich hatte an diesem Tag wirklich wenig hunger, obwohl ich eigentlich echt so ein Mensch bin, der wirklich 24 h lang essen könnte :D. Jedenfalls gab es dann gegen 19.30 Uhr meine letzte Mahlzeit – „85 g Bavette mit 80 g Hähnchenfleisch und 20 g Parmesan“ – unglaublich lecker!! Ich wollte nämlich um 20 Uhr mit meinen Mahlzeiten durch sein, damit ich nicht mit vollem Magen im Bett liege.

Wie es mir ging? Wunderbar! Hatte keinen Heißhunger, war nicht überhaupt nicht hunger und habe an diesem Tag weitaus mehr als 4l Flüssigkeit dadurch zu mir genommen. Über den Mittag habe ich übrigens noch 1l Cola light getrunken

 

  • Mein zweiter Tag mit „IF“:

7.50 Uhr klingelte heute der Wecker, da ich erst später Schule hatte. Getränke hatte ich ebenfalls wie am vorherigen Tag, gerichtet. Zu Mittag gab es dieses mal aber – „Süßkartoffel Röstis mit Hähnchenfleisch und Salat mit Thunfisch & Mais“ – wahnsinnig lecker und total sättigend! Zwischendurch gab es gebackener Magerquark mit Himbeeren. Zu Abend hatte ich mir Basmati Reis mit Orange und Putenstreifen, in light Sahne Soße gekocht – so so lecker! Als kleiner Rezeptvorschlag

Heute fiel es mir wirklich noch leichter als gestern und ich fühle mich echt fantastisch! Da meine Mahlzeiten über den Mittag einfach größer ausfallen können und ich statt Gemüse mit Fleisch, auch mal Reis/Nudeln mit Fleisch/Fisch essen kann, ohne dass eine Mahlzeit nun kleiner ausfallen wird

MEIN FAZIT:

Also ich persönlich, wende IF jetzt mittlerweile täglich an, da ich mich schon super daran gewöhnt habe. Für immer würde ich das allerdings nicht machen, da ich manchmal einfach morgens echt gerne frühstücken gehe oder allgemein mein Frühstück gerne mal größer ausfallen lassen. Aber so hauptsächlich für die Diät finde ich diese Methode wirklich super und total empfehlenswert! Muss auf jeden Fall jeder für sich selbst entscheiden, aber ich finde das man sowas auf jeden Fall mal ausprobieren sollte. Vielleicht fühlt ihr euch ja auch damit wohler in eurer Diät

Testet es aus und berichtet mir wie ihr euch damit fühlt, würde mich nämlich total freuen!

Liebste Grüße,

eure Naomi

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